Initiative

Zukunft – Made in Germany

„Die beste Methode, die Zukunft vorherzusagen, besteht darin, sie zu erfinden“, sagte bereits in den 1970er Jahren der legendäre Informatiker Alan Kay. Besser kann man unsere Mission auch nicht zusammenfassen.

Deutsche Automobilhersteller und Zulieferer entwickeln alternative und ökologisch nachhaltige Antriebe – und zwar für die Mehrheit der Kunden, nicht nur für Nischen. Zudem verfügen die Fahrzeuge über automatisierte Fahrfunktionen, die wir ständig weiterentwickeln. Die Forschungsabteilungen in den Konzernen arbeiten an Autos, die mit ihrer Umgebung und mit anderen Fahrzeugen vernetzt sind, dabei aber die Datensicherheit ihrer Fahrer garantieren und gegen Hacker geschützt sind. Die Hersteller setzen auf fortschrittliche und flexible Lösungen für urbane Mobilität, etwa das Carsharing in Großstädten. Wir arbeiten an der Zukunft des Automobils und an der Mobilität von morgen.

Wir erleben gerade eine Entwicklung, die man „Zukunft – Made in Germany“ nennen könnte. Also die nachhaltige Neuerfindung der Individualmobilität mit den Mitteln der Ingenieurskunst. Das ist eher Evolution als Revolution. Denn Sicherheit und Qualität haben bei uns Vorfahrt, auch wenn es manchem manchmal zu langsam zu gehen scheint. Die Grenzen des wirtschaftlich und technisch Machbaren geben uns den Takt vor.

Zugegeben: Die deutsche Automobilindustrie hat zuletzt nicht immer das beste Bild abgegeben. Die Debatten um Manipulation von Software haben in der Öffentlichkeit Fragen rund um Glaubwürdigkeit und Unternehmenskultur aufgeworfen, denen wir uns stellen müssen. Sie haben zudem – und das ärgert uns besonders – den Eindruck erweckt, wir kümmerten uns nicht um die drängenden Fragen nach der Mobilität der Zukunft: knapper werdende Ressourcen, die wachsende Weltbevölkerung, expandierende Städte.

Nichts entspricht weniger der Wahrheit.

Die deutsche Automobilindustrie arbeitet mit all ihrer Ingenieurskunst daran, Verbrennungsmotoren immer effizienter zu machen, weil diese noch viele Jahre die weltweite Mobilität dominieren werden. Bis die Lade-Infrastruktur für Elektroautos flächendeckend verfügbar ist, bis Brennstoffzellen alltagstauglich sind, und bis sich solche Innovationen auch in den Megacitys der Entwicklungsländer verbreitet haben, liegt noch ein langer Weg vor uns. Ein Weg, auf dem nur verbrauchsarme und saubere Otto- und Dieselmotoren garantieren, dass wir unseren Planeten verantwortungsvoll behandeln und gleichzeitig die Mobilitätsbedürfnisse einer wachsenden und anspruchsvoller werdenden Weltbevölkerung bedienen können.

Mit der Initiative „Mobilität von morgen“ wollen wir zeigen, was heute schon geht und was bald kommt, an welchen spannenden Innovationen wir arbeiten. Hinter der Initiative stehen die folgenden Mitglieder des Verbandes der Automobilindustrie (VDA): Audi, BMW, Bosch, Continental, Ford, Mercedes-Benz, Opel, Porsche, Volkswagen und ZF Friedrichshafen.

Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Und mit welchen Technologien? Das sind Fragen, die man kontrovers diskutieren kann, die aber in jedem Fall zu grundlegenden Neuerungen führen werden. Statt nur über sie zu sprechen, wollen wir hier erstmals auf einer gemeinsamen Plattform auch konkrete Projekte deutscher Hersteller und Zulieferer zeigen, ihre Experten zu Wort kommen lassen und einen Blick hinter die Kulissen werfen – wir gehen auf Entdeckungstour durch die Entwicklungsabteilungen, Think-Tanks und Testlabore.

Begleiten Sie uns auf dieser spannenden Reise?

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