Digitalisierung? Ja, bitte!

Quelle: Audi

Die Digitalisierung verändert auch die Automobilindustrie. Deutsche Hersteller und Zulieferer sind ganz vorn mit dabei.

Wenn es um Autos geht, hören wir in letzter Zeit immer neue Herstellernamen: Apple soll an einem Elektroauto arbeiten, das sich selbst fahren kann. Googles „Self-Driving Car“ ist bereits auf den Straßen Kaliforniens zu Testzwecken unterwegs. Wir erleben einen Umbruch, eine Umwälzung, getrieben von innovativer digitaler Technologie.

Müssen deutsche Automobilhersteller die neue Konkurrenz fürchten? Werden sie abgehängt, wie manche Medien schreiben? Es ist richtig, dass sich die automobile Wertschöpfungskette massiv verändern und neu ordnen wird. Allerdings ist gerade die deutsche Autoindustrie besonders gut aufgestellt, wenn es um die Technologien der Zukunft geht.

Vernetzt und automatisiert

Zwei Entwicklungen prägen die Mobilität von morgen: Zum einen die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen untereinander, die Vernetzung von Fahrzeugen mit anderen Devices und die Vernetzung mit der Verkehrsinfrastruktur. Zum anderen erleben wir die fortschreitende Automatisierung von Fahrfunktionen bis hin zu selbstfahrenden Autos.

Die deutsche Automobilindustrie testet kontinuierlich neue Wege für technische Innovationen: Jedes Jahr investieren die Hersteller Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung. Schon heute können Autos selbstständig einparken oder automatisch den richtigen Abstand zum Vordermann halten. Bald wird es zudem weitere hochautomatisierte Funktionen geben, die die Fahrer entlasten: Diese erkennen zuverlässig Fußgänger auf der Straße, zeigen die Dauer von Rot- und Grünphasen an und warnen vor Unfällen im Kreuzungsbereich.

Evolution statt Revolution

Wir setzen auf die Digitalisierung, denn sie macht das Fahren für uns alle sicherer, effizienter und komfortabler. Allein durch konsequente Vernetzung könnte ein Fünftel der Staus in Deutschland vermieden werden, haben britische Forscher berechnet. Daraus könnten sich Einsparungen von 233 Millionen Litern Kraftstoff und 600.000 Tonnen CO2 im Jahr ergeben. Wenn Fahrzeuge künftig vor Unfällen oder Glatteis warnen, passieren weniger Unfälle. Und je häufiger uns automatisierte Funktionen entlasten können, desto mehr wertvolle Zeit gewinnen wir.

Bis allerdings voll automatisierte Fahrzeuge auf unseren Straßen fahren, wird noch einige Zeit vergehen. Die Entwicklung geht schnell voran, kann aber nur Schritt für Schritt erfolgen. Denn die Assistenzsysteme müssen hundertprozentig zuverlässig sein und dürfen Fahrern keine falsche Sicherheit vermitteln. Daran arbeiten wir. Genau wie an technischen Lösungen, die ebenso die Sicherheit der Fahrer garantieren wie die Sicherheit ihrer Daten.

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